dpa

Greta Thunberg bei Jugendklimagipfel

21.9.2019 9:03 Uhr

Am Freitag sprach Klimaaktivistin Greta Thunberg vor Zehntausenden in New York, am Samstag wird erwartet, dass sie beim Jugendklimagipfel der Vereinten Nationen sprechen wird.

Nach UN-Angaben werden bei dem Treffen, der dem Klimagipfel mit Staats- und Regierungschefs am Montag vorgeschaltet ist, etwa 700 Teilnehmer erwartet - die 16-jährige Thunberg wird voraussichtlich auch sprechen. Bei der Veranstaltung sollen die Jungdelegierten Vorschläge für den Kampf gegen den Klimawandel erarbeiten. Die entwickelten Maßnahmen sollen den Staats- und Regierungschefs danach unterbreitet werden.

"Welle der Veränderung"

Thunberg hatte am Freitag vor Zehntausenden Menschen in New York die weltweiten Klima-Demonstrationen als «Welle der Veränderung» gefeiert. «Wir sind nicht nur ein paar junge Leute, die die Schule schwänzen, oder ein paar Erwachsene, die nicht zur Arbeit gegangen sind - wir sind eine Welle der Veränderung. Zusammen sind wir nicht aufzuhalten», sagte die 16-Jährige am Freitagnachmittag (Ortszeit) unter Jubel und Applaus der Zuhörer im Battery Park an der Südspitze Manhattans.

«Wenn Sie zu der kleinen Gruppe von Menschen gehören, die sich von uns bedroht fühlen, dann habe ich sehr schlechte Nachrichten für Sie, denn das hier ist nur der Anfang. Es wird Veränderungen geben, ob Sie es mögen oder nicht.» Den Organisatoren zufolge waren rund 250 000 Menschen zu der Demonstration in New York gekommen, das Bürgermeisteramt der Stadt sprach von rund 60 000.

Hunderttausende auf den Straßen

Rund um den Globus waren Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen. Bei den Demonstrationen in Deutschland war der Zulauf groß: In Berlin gingen nach Angaben der Aktivisten etwa 270 0000 Menschen auf die Straße, die Polizei ging von 100 000 aus. In Köln waren es laut Veranstalter 70 000, in Hamburg laut Polizei ebenfalls 70 000. Aufgerufen hatte die Jugendbewegung Fridays for Future.

Thunberg sprach bei der Demonstration in New York von einem «historischen Tag». «Das ist der größte Klimastreik der Geschichte und wir sollten alle so stolz auf uns sein, denn wir haben das zusammen geschafft.»

(be/dpa)

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