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Grüne wollen privaten Silvesterböller-Verkauf verbieten

7.4.2019 22:09 Uhr

Wenn es nach den Berliner Grünen geht, wird es demnächst mehr öffentliche Feuerwerke, aber dafür kein privates Böllern mehr geben. Ob sie diesen auf dem Landesparteitrag beschlossenen Antrag durchbekommen?

Demnach soll der Verkauf und Gebrauch von Böllern zu Silvester tabu sein. Stattdessen soll es mehr öffentliche Feuerwerke geben. Vor dem Beschluss hatte es auch Gegenreden zu dem Antrag gegeben. Als Begründung für ein Verbot wurden im Gegenzug unter anderem Lärm, Feinstaubbelastung, Gefahr für Tiere und Verletzungen genannt.

Bundesweites Verkaufsverbot an Privatpersonen

Der Verkauf von Raketen und Böllern ist auf Bundesebene geregelt und nur an wenigen Tagen rund um Silvester erlaubt. In dem Antrag forderten die Grünen das Land Berlin deshalb auf, eine Bundesratsinitiative zu einem bundesweiten Verkaufsverbot an Privatpersonen und die Nutzung von Böllern durch diese zu starten.

SPD für örtliches Verbot

Im Januar hatte Innensenator Andreas Geisel (SPD) angekündigt, das Böllern an Silvester an einigen Berliner Orten verbieten zu wollen. Hintergrund sind unter anderem Angriffe auf Rettungskräfte und Polizei. Anders als der jetzige Beschluss der Grünen handelt es sich aber nicht um ein flächendeckendes Böllerverbot. In Berlin regiert ein Bündnis aus SPD, Linken und Grünen.

(be/dpa)

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