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Granate explodiert: 18 Verletzte in Indien

7.3.2019 10:22 Uhr

Die Situation in der umstrittenen Kaschmir-Region zwischen Indien und Pakistan ist nach wie vor angespannt. In der Unruheprovinz in Jammu kam es an einer Bushaltestelle zu einer Explosion durch eine Granate. 18 Menschen wurden dadurch verletzt, weitere vier sind in Lebensgefahr.

Das Geschoss sei in Richtung einer Bushaltestelle in der Stadt Jammu geworfen worden und dort unter einem Bus explodiert, sagte Polizeisprecher MK Sinha am Donnerstag zu Journalisten. Nach Angaben eines weiteren Polizeivertreters schweben vier Menschen in Lebensgefahr. Wer für den Angriff verantwortlich ist, blieb zunächst offen.

Konflikt in der Unruheprovinz fordert immer weiter Menschenleben

Die Situation in der zwischen Indien und Pakistan umstrittenen Kaschmir-Region ist derzeit angespannt. Vergangenen Monat waren 40 indische Sicherheitskräfte in dem von Neu Delhi kontrollierten Teil der Region bei einem Anschlag getötet worden. Den Angriff beanspruchte die Islamistengruppe Jaish-e-Mohammed (JEM) für sich. Die indische Armee flog daraufhin Luftangriffe auf ein JEM-Lager in Pakistan.

Auch Pakistan setzte seine Luftwaffe ein. Beide Länder gaben an, Kampfflugzeuge des jeweils anderen Staats abgeschossen zu haben. Dabei wurde ein indischer Pilot von Pakistan gefangengenommen, am Freitag aber als "Geste des Friedens" wieder freigelassen.

(sis/afp)