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Gouverneursamt: Formel 1 in der Türkei wohl ohne Fans

5.10.2020 13:39 Uhr

Das ist ein herber Rückschlag für die Motorsport-Fans in der Türkei. Das Gouverneursamt der Provinz Istanbul hat auf Empfehlung des Wissenschaftsrates beschlossen, dass der Grand Prix in der Türkei im Istanbul Park im November doch ohne Zuschauer stattfinden wird.

Groß war die Freude der Motorsport-Begeisterten, als gemeldet wurde, dass die Türkei wieder einen Grand Prix der Formel 1 austragen werden. Vom 13. bis zum 15. November findet der Formel1-Zirkus auf dem Istanbul Park in der Metropole am Bosporus statt. Binnen kurzer Zeit wurden rund 40.000 bis 50.000 Tickets verkauft - und müssen nun wohl rückabgewickelt werden.

Türkei hofft auf Aufnahme in den F1-Rennkalender

Grund für das "Geisterrennen" seien die Infektionszahlen rund um das Coronavirus in der Türkei. Dabei wurde sich seitens der Medien auf Aussagen des Büros des Gouverneurs von Istanbul berufen. In einer Erklärung heißt es: "Im Rahmen der Bemühungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie und gemäß der Empfehlung des Pandemiekomitees der Provinz Istanbul wird der F1-Grand-Prix der Türkei ohne Zuschauer ausgetragen."

Insgeheim hatten sich die Veranstalter wohl gewünscht, mit dem Hygiene-Konzept zu überzeugen. Und das so sehr, dass die Betreiber des Grand Prix im Istanbul Park sagten, die Türkei hoffe, sich nach dem Rennen einen festen Platz im F1-Kalender zu sichern. Ob das noch möglich ist, muss die Zukunft zeigen. Zuerst steht man nun wohl vor dem Problem, dass die Kartenbestellungen der Fans im hohen fünfstelligen Bereich rückabgewickelt werden müssen. Vural Ak, der Vorsitzende des Veranstalters Intercity, sagte kürzlich noch, er habe das Gefühl, dass die Veranstaltung auf dem richtigen Weg sei, um ihr Ziel von 100.000 zu erreichen.

(ce)

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