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Goldsteak-Affäre: Keine Ermittlungen gegen Ribery

7.2.2019 15:34 Uhr

Das letzte Kapitel in der Goldsteak-Affäre ist zugeschlagen: Die Staatsanwaltschaft München sieht keinen Anlass für ein Ermittlungsverfahren gegen Bayern-Profi Franck Ribery. Es seien zwei Strafanzeigen gegen den Franzosen eingegangen, berichteten die Ermittler in ihrer Presserunde.

Anlass war nicht das Steak als solches, sondern die obszönen Grobheiten, die der Bayern-Profi anschließend über Social Media gegen seine Kritiker in den französischen Medien verbreitet hatte.

Keine bestimmte Person beleidigt

Damit eine Beleidigung strafrechtlich verfolgt werden kann, muss diese jedoch gezielt gegen bestimmte Personen gerichtet sein. Das war nach Angaben der Staatsanwälte bei den Grobheiten Ribérys nicht der Fall.

Über die offiziellen Social-Media-Kanäle des französischen Fußballprofis waren Anfang des Jahres obszöne Beleidigungen verbreitet worden - als Reaktion auf Kritik an einem mit Blattgold verzierten Steak, das dem 35-Jährigen bei einem Restaurant-Besuch serviert worden war. Der Club sprach daraufhin eine hohe Geldstrafe für den Flügelspieler aus.

(bl/dpa)