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Ghosn sieht sich als Opfer einer Verschwörung

9.4.2019 10:35 Uhr

Nach seiner erneuten Verhaftung in Tokio hat der Ex-Automanager Carlos Ghosn in einer Videobotschaft von einem "hinterhältigen Angriff" seiner Gegner gesprochen. Der ehemalige Nissan-Chef Carlos Ghosn sieht sich nach eigener Aussage als Opfer einer Verschwörung.

"«Es geht hier nicht um spezifische Ereignisse. Es geht hier nicht um Gier. Es geht hier nicht um Diktatur", sagte Ghosn in einer am Dienstag in Tokio veröffentlichten Videobotschaft. "Es geht hier um eine Verschwörung. Es geht um einen hinterhältigen Angriff", so der 65-Jährige weiter.

Neue Vorwürfe gegen Ghosn

Ghosn sitzt seit vergangenem Donnerstag erneut in Untersuchungshaft in Tokio. Er ist wegen angeblichen Verstoßes gegen japanische Börsenauflagen angeklagt. Zudem soll er private Investitionsverluste auf Nissan übertragen haben. Überdies wird ihm Missbrauch von Nissan-Geldern zugunsten eines Vertriebspartners im arabischen Oman vorgeworfen. Der japanische Renault-Partner Nissan hatte seinen einstigen Konzernchef am Montag aus dem Verwaltungsrat geworfen.

(be/dpa)

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