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Gewinne im türkischen Bankensektor gestiegen

2.9.2020 14:29 Uhr, von Andreas Neubrand

Der türkische Bankensektor verzeichnete Ende Juli einen Nettogewinn von 39 Milliarden türkische Lira (4,72 Milliarden Euro), teilte der Bankenwächter des Landes am 1. September mit.

Die Bilanzsumme des Sektors belief sich auf 5,6 Billionen türkische Lira (681,63 Milliarden Euro), ein Anstieg von 34,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, heißt es in einem Bericht der Bankenregulierungs- und Aufsichtsbehörde (BRSA).

Einlagen um 42 Prozent gestiegen

Die Kredite, die größte Unterkategorie von Vermögenswerten, stiegen im Siebenmonatszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 35,7 Prozent auf 3,4 Billionen türkische Lira (409,9 Milliarden Euro).

Auf der Passivseite beliefen sich die Einlagen bei Kreditgebern in der Türkei auf fast 3,2 Billionen türkische Lira (389,68 Milliarden Euro), was einem jährlichen Anstieg von 42 Prozent entspricht.

Weniger "faule Kredite" als im Vorjahr

Unter Hinweis auf die Mindestkapitalanforderungen der Kreditgeber betrug das aufsichtsrechtliche Verhältnis von Kapital zu Risikogewicht des Bankensektors – je höher, desto besser – zum Monatsende 19,21 Prozent gegenüber 18,19 Prozent im gleichen Zeitraum des Vorjahrs.

Das Verhältnis der notleidenden Kredite zu den gesamten Barkrediten – je niedriger, desto besser – lag im gleichen Zeitraum bei 4,25 Prozent gegenüber 4,57 Prozent im Vorjahr. Bis Ende Juli waren im Bankensektor 52 staatliche, private und ausländische Kreditgeber tätig. Insgesamt sind in dem Sektor 203.086 Mitarbeiter in 11.310 Filialen beschäftigt.

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