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Gewalt in Algeriens Fußball wird immer schlimmer

13.1.2019 19:42 Uhr

Algerien hat ein Problem mit Gewalt im Fußball. In den letzten vier Monaten wurden bei Ausschreitungen rund um den Platz etwa 300 Personen verletzt, 200 davon Ordnungshüter.

Wie die Polizei des nordafrikanischen Landes am Sonntag mitteilte, wurden in den vergangenen vier Monaten bei Ausschreitungen rund um Spiele der drei höchsten Ligen rund 300 Personen verletzt, darunter cirka 200 Ordnungshüter. Ferner wurden im gleichen Zeitraum etwa 700 Personen wegen Gewalttaten verhaftet. Schon seit Jahren gehört in Algerien Gewalt zum Fußball. Dabei kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Fangruppen, aber auch Tätlichkeiten gegenüber Spielern und Polizisten. Laut der vorgelegten Statistik sind davon neun Prozent der Spiele in den drei Klassen betroffen, am schlimmsten ist die Bilanz in der ersten Liga.

(be/afp)

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