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Gesundheitsminister Koca: Unter den Passagieren aus dem Iran ist niemand erkrankt

25.2.2020 23:29 Uhr

Nachdem am Dienstagmittag ein Flieger aus Teheran mit Coronavirus-Alarm auf dem Esenboga Flughafen in der türkischen Hauptstadt Ankara gelandet ist, gibt Gesundheitsminister Fahrettin Koca zumindest ein bisschen Entwarnung. Unter den 142 Passagieren und acht Crewmitgliedern gebe es niemanden mit erhöhter Temperatur oder anderen eindeutigen Symptomen.

Auch erste Untersuchungen haben keine Anzeichen auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus ergeben.

Weiterhin kein Coronavirus in der Türkei

Damit sei die Türkei weiterhin Coronavirus-frei, so Koca. Dafür seien auch die verschärften Maßnahmen an den Grenzübergängen in den Iran verantwortlich. Das Flugzeug aus Teheran, welches türkische Staatsbürger zurück in die Türkei bringen sollte, wurde statt nach Istanbul nach Ankara umgeleitet, nachdem bekannt wurde, dass zwei Passagiere besonders betroffene Regionen im Iran besucht hatten. Zudem zeigten einige Passagiere leichte Symptome wie Husten – allerdings hatte niemand an Bord Fieber.

Der Grund, warum man das Flugzeug statt nach Istanbul nach Ankara geleitet habe, liege zum einem an den vorbereiteten Quarantänestationen als auch an einem erfahreneren medizinischen Team, welches in der Hauptstadt bereits auf die Passagiere aus dem Iran wartete.

Passagiere und Crew in Quarantäne

Wie der Gesundheitsminister weiterhin verkündete, seien 47 der insgesamt 140 Insassen des Teheran-Flugs in das Zekai-Tahir-Burak-Krankenhaus in Quarantäne verbracht worden, während der Rest in einem ungenutzten Bereich der Bilkent Klinik verbracht wurde. "Um jegliches Risiko auszuschließen, sind die Reisenden in Quarantäne gekommen. Erste Untersuchungen zeigen keinerlei Anzeichen des Coronavirus. Unter den 140 Menschen hat niemand Fieber. Vier der Reisenden klagen über Husten und zwei über Halsschmerzen, befinden sich aber ansonsten in einem guten Allgemeinzustand. Die Ergebnisse der Tests auf den Coronavirus sollten innerhalb der nächsten Stunden eintreffen und werden der Öffentlichkeit zeitnah mitgeteilt werden."

(Berna Ehrhardt/dha)

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