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Gesundheitsminister Koca: Anstiegsrate in Corona-Fällen in der Türkei unter Kontrolle

26.9.2020 14:34 Uhr

Laut den Angaben des türkischen Gesundheitsminister Fahrettin Koca am 25. September wurde der Anstieg der Corona-Fälle dank der in der vergangenen Woche ergriffenen Maßnahmen und strengeren Inspektionen unter Kontrolle gebracht.

Das Nicht-Ernst-Nehmen des Ausbruchs von Covid-19 sowie das Ignorieren von Hygiene-, Gesichtsmasken- und sozialen Distanzierungsregeln habe laut Koca dazu geführt, dass die Türkei in „eine unerwünschte Situation geraten“ sei.

Koca merkte aber auch an, dass die Zeitspanne für das „Screening“ von Corona-Kontakten im Durchschnitt auf 13 Stunden abnahm.

Gerichtliche Maßnahmen für falsche oder fehlende Informationen

Das türkische Innenministerium gab eine neue Mitteilung heraus, in der gerichtliche Maßnahmen für diejenigen eingeleitet wurden, die falsche oder fehlende Informationen zu ihren Corona-Kontakten vorlegten.

Laut der Mitteilung vom 24. September können Corona-Patienten, wenn sie den Gesundheitsbehörden falsche oder fehlende Informationen über den physischen Kontakt zu anderen Menschen liefern, eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder eine hohe Geldstrafe erhalten.

Verschärfung der Maßnahmen am Anfang der Woche

Anfang dieser Woche wurde des Weiteren eine Reihe weiterer Maßnahmen angekündigt, da die Zahl der Covid-19-Fälle in den letzten Wochen im Land gestiegen ist.

Laut den neuen Maßnahmen würde jede Person, die gegen Quarantänemaßnahmen verstoßen würde, zu einer Freiheitsstrafe von zwei Monaten bis zu einem Jahr verurteilt werden.

(gi)

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