Foto: Twitter Fahrettin Koca

Gesundheitsminister Koca ärgert sich über Menschenmassen in Istanbul

19.10.2020 14:04 Uhr

Fahrettin Koca, Gesundheitsminister der Türkei, hat die Bevölkerung des Landes noch einmal eindringlich aufgefordert, in der Corona-Krise Menschenmassen möglichst zu vermeiden und sich an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten. Dazu postete er bei Twitter ein Bild von der berühmten Istiklal-Straße in Istanbul vom vergangenen Wochenende. Auf dem Foto ist eine Menschenmasse zu sehen, in der nur wenige Leute eine Gesichtsmaske tragen.

"Jeder, der sich in solch einer Menschenmasse bewegt, wird definitiv die Krankheit bekommen. Das Bild von der Istiklal-Straße stimmt mich wenig optimistisch. Wären dort nicht einige Personen mit Gesichtsmaske zu sehen, könnte man glauben, dass die Corona-Pandemie gar nicht existiert“, schrieb Koca und ergänzte: "Lasst uns solche Menschenmassen, wo immer es geht, vermeiden."

Wann Universitäten wieder öffnen, ist noch unklar

Derweil betonte Koca in einem Interview, dass die Regierung - trotz solcher Bilder aus Istanbul - nicht vorhabe, eine erneute Ausgangssperre wie zu Beginn der Pandemie zu verhängen. "Wir müssen besonders darauf achten, Gesichtsmasken zu tragen, damit die Infektionszahlen runtergehen. Je vorsichtiger wir sind, desto erfolgreicher werden wir sein", sagte er.

Der 55-Jährige wollte sich in dem Zusammenhang nicht festlegen, wann die Universitäten in der Türkei wieder geöffnet werden. Das hänge vom Verlauf der Pandemie ab und werde schrittweise passieren, so Koca. Schüler aus allen Jahrgängen dürfen bereits seit längerem wieder zum Präsenzunterricht in die Schule.

(bl)

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