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Gesundheitsminister Koca: 1512 neue Corona-Fälle bei 107.702 Tests

10.9.2020 19:41 Uhr

Im Anschluss an eine Sitzung des Wissenschaftsrats hat der türkische Gesundheitsminister in einer Pressekonferenz über die aktuelle Lage mit dem Coronavirus in der Türkei gesprochen. Am Donnerstag kamen 1512 Neuinfizierte dazu. Die Lage in den Krankenhäusern soll weiterhin unter Kontrolle sein.

Dr. Koca berichtete, dass die Krankenhäuser zu 52 Prozent belegt seien. Die Intensivstationen seien zu 67 Prozent ausgelastet – ein minimaler Rückgang zur Vorwoche mit 68 Prozent. 32 Prozent der Beatmungsgeräte seien derzeit belegt. Das Hauptziel der Maßnahmen sei weiterhin, die Zahl der Neuinfektionen zu senken.

Grippeimpfungen werden aufgestockt

Der Gesundheitsminister erklärte weiter, dass man in diesem Jahr einen erhöhten Bedarf an Grippeimpfungen erwarte. Deshalb arbeite man auf Hochtouren, um das zwei-, drei- oder gar vierfache des Bedarfs des letzten Jahres zu beschaffen und so gut vorbereitet zu sein.

Keine neuen Pandemie-Krankenhäuser nötig

Während der Coronavirus-Epidemie habe man in Istanbul zwei Pandemie-Krankenhäusern mit insgesamt 2016 Betten eröffnet. "Ich kann sagen, dass wir momentan kein zusätzliches Pandemie-Krankenhaus benötigen", so Koca.

"In dieser Phase der Pandemie müssen alle 83 Millionen Menschen [der Türkei, Anm. d. Red.] das Gefühl haben, sich an die Maßnahmen halten zu müssen", erklärte Dr. Koca weiterhin.

1512 neue Infektionen am Donnerstag

Grafik: covid19.saglik.gov.tr

Im Anschluss an die Pressekonferenz wurde das tägliche Corona-Update veröffentlicht. Demnach haben sich in den letzten 24 Stunden 1512 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 angesteckt, 58 Menschen sind an der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben.

Erstmals ist die Zahl der Geheilten wieder gestiegen: Auf 1219 Fälle. Damit haben sich bis heute 286.455 Menschen in der Türkei mit dem Coronavirus angesteckt, 255.407 haben die Krankheit hinter sich gelassen, 6895 Patienten sind an ihr gestorben. Die Zahl der Schwererkrankten lag am Donnerstag bei 1209, von denen 7,3 Prozent an einer Lungenentzündung leiden.

(be)

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