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Gesundheitsminister der Türkei informiert WHO über Fortschritte

2.5.2020 11:37 Uhr

Der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca nahm am 30. April an der wöchentlichen Telefonkonferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter der Präsidentschaft von Generaldirektor Dr. Tedros Ghebreyesus teil. Er informierte die Teilnehmer über die türkischen Bemühungen und Fortschritte, die Ausbreitung des Coronavirus und Covid-19 in der Türkei einzudämmen. Koca betonte, Ankara habe seine Zusammenarbeit mit den internationalen Akteuren im Sinne der Solidarität gegen das Virus fortgesetzt.

"Solidarität ist unsere wichtigste Waffe gegen diese beispiellose Bedrohung", sagte Gesundheitsminister Koca und fügte hinzu: "In dieser Zeit sollten wir Differenzen beiseitelegen und uns auf die Lösung konzentrieren." Die Behandlung in der Türkei habe Früchte getragen und die Sterblichkeitsrate sei in absoluten Zahlen gesunken. Zudem habe sich laut Koca die Zunahme der bestätigten Fälle in der Türkei verlangsamt. Die frühen Behandlungsprotokolle trügen dazu bei, die Lungenentzündungsrate bei Patienten zu senken und die Sterblichkeitsrate von Patienten auf Intensivstationen auf 10 Prozent zu senken.

WHO-Präsident warnt vor Nachlässigkeiten im Kampf gegen Covid-19

Die Entwicklungen im Gesundheitssektor des Landes in den letzten zehn Jahren ermöglichten es der Türkei, schnell auf die Pandemie zu reagieren und das Implementieren von neuen Techniken im Geundheitswesen spielten laut Koca ebenfalls wichtige Rollen. Der Minister kam zu dem Schluss, dass die Türkei 30 offizielle Tage nach Bestätigung ihres ersten Falles eigenen Angaben den Höhepunkt erreicht hätte und das Land noch eine Weile Maßnahmen ergreifen würde, um die vollständige Unschädlichmachung des Coronavirus sicherzustellen.

Dr. Tedros Ghebreyesus seinerseits sagte, Länder auf der ganzen Welt hätten begonnen, Maßnahmen gegen das Coronavirus zu lockern. Er warnte jedoch davor, die Wachsamkeit absinken zu lassen. Nachdem Covid-19 im Dezember 2019 erstmals in China aufgetaucht war, hat sich das Coronavirus auf mindestens 187 Länder und Regionen ausgebreitet. Die derzeit stärksten Belastungen durch das Virus verzeichnen derzeit offiziell die USA und manche Regionen in Europa.

(ce)

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