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Geschafft! Birgül Erken bricht Weltrekord im Weittauchen mit 165 Metern

10.8.2020 19:14 Uhr

Drei Monate hat sich die mehrfache Freediving-Championesse Birgül Erken für ihren Rekordversuch in der westtürkischen Provinz Canakkale vorbereitet, am Montag war es dann so weit: Mit nur einem Atemzug tauchte Birgül Erken 165 Meter am Stück – und brach damit den Rekord von 160 Metern! Doch ein Formfehler könnte dafür sorgen, dass Erken den Rekordversuch wiederholen muss.

Ärgerlicher Formfehler

Denn die Regeln beim Rekord für das Guinnesbuch besagen, dass die Taucherin, nachdem sie die 165-Meter-Marke geknackt hat, für 30 Sekunden nicht berührt werden darf – doch genau dies geschah nach dem erfolgreichen Rekordversuch und ein Mitglied ihres Teams ergriff Birgül Erkens Arm. Jetzt müssen die drei internationalen Schiedsrichter per Videoaufnahmensichtung entscheiden, ob es eine Wiederholung des Rekordversuchs geben muss. Doch immerhin hat Erken nun gezeigt, den Rekord von 160 Metern, der durch die Russin Veronika Kravtcova aufgestellt wurde, ist durchaus knackbar.

"Stoppt Gewalt gegen Frauen"

Birgül Erken will den Rekordversuch dafür nutzen, ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen zu setzen und Aufmerksamkeit für das Thema zu erregen. "Es war ein langer Weg bis hierhin. Wir haben den Rekord gebrochen, aber dann ist etwas schief gegangen. Ein Protokoll-Fehler, weil mich jemand vom Team berührt hat. Für uns war dieser Tauchgang sehr wichtig, um die Macht der türkischen Frauen zu zeigen. Ich wollte damit sagen: "Stoppt Gewalt gegen Frauen", so Birgül Erken.

(be)

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