Hürriyet

Geschäftsbedingungen in der Türkei verbessern sich

2.10.2020 23:10 Uhr

Der türkische Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe lag im September bei 52,8, was auf eine anhaltende Verbesserung der Geschäftsbedingungen hinweist. Dies geht aus einem Bericht der Industriekammer von Istanbul, der gemeinsam mit dem britischen IHS Markit erstellt wurde.

Der PMI lag über 50,0 und zeigt an, dass die Erholung von dem durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Abschwung den vierten Monat in Folge fortgesetzt.

Werte über 50 sind positiv

Der türkische PMI für das verarbeitende Gewerbe wird als wichtiges Maß für die Erfassung der Gesundheit des Sektors angesehen. Würde der Wert unter 50 liegen, würde man von einem Rückgang sprechen.

Die Verbesserung der Nachfrage hat sich im September gegenüber dem Vormonat abgeschwächt, führt jedoch zu weiteren Produktionsausweitungen und Auftragseingängen.

"Die Kapazitätserweiterung in Verbindung mit einem langsameren Wachstum des Neugeschäfts ermöglicht es den Unternehmen, den Arbeitsstau zu verringern", heißt es in dem Bericht.

Höhere Auftragseingänge trieben die Einkaufsaktivität für den vierten Monat in Folge an. Dabei erhöhten sich auch die Raten der Inputkosten als auch der Outputpreisinflation. Grund ist die Schwäche der türkischen Lira. Der positive Effekt dabei ist, dass sich die Exporte der Türkei verbessert haben.

(an)

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