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Gerüchte um Transfer von Özil substanzlos

10.7.2019 14:34 Uhr, von Chris Ehrhardt

In den Wochen nach seiner Hochzeit in Istanbul tauchten immer wieder völlig haltlose Gerüchte in der Türkei darüber auf, dass Mesut Özil den FC Arsenal verlässt und zu Fenerbahce Istanbul wechselt. Da dem Verein diese Ente wohl stark gegen den Strich ging, hat man nun von verantwortlicher Seite die Reißleine gezogen – mit einem deutlichen Dementi. Ob das jedoch die Social Media bremsen wird, darf bezweifelt werden.

Seit der Hochzeit von Mesut Özil in Istanbul – und eigentlich schon davor – keimten immer wieder finanziell völlig unrealistische Spekulationen über einen möglichen Wechsel vom ehemaligen deutschen Nationalspieler Mesut Özil an den Bosporus zu den Kanarienvögeln auf. Selbst nachdem Offizielle sagten, an solch einen Transfer sei in finanzieller Hinsicht gar nicht zu denken, verstummten die Gerüchte nicht. Das mag daran gelegen haben, dass Vereinspräsident Ali Koc als seinen Wunschspieler klassifizierte – was an sich ja kein Drama ist. Jeder Mensch, auch Ali Koc, darf Träume und Wünsche haben. Nur am Ende müssen sie eben auch bezahlbar sein.

Hinzu kam, dass bekannt ist, dass es zwischen Arsenal, Trainer Unai Emery und Mesut Özil nicht perfekt rund läuft. Das alles sorgte für eine regelrecht Hype um den vermeintlichen Özil-Wechsel nach Kadiköy. Dem hat das Präsidium aber nun eine deutliche An- und Absage erteilt. Man lobte auf der Seite von Fenerbahce zwar die fußballerischen Qualitäten des ehemaligen deutschen Nationalkickers und stellte heraus, dass er für jedes Team der Welt eine Bereicherung sei. Aber Fenerbahce sei nicht in der Lage, eine solch enorme finanzielle Belastung, die selbst mit einer Leihe von Özil verbunden wäre – vom Kauf ganz zu schweigen – zu realisieren. In der derzeitigen finanziellen Lage sei an solch einen Deal gar nicht zu denken – und eigentlich nicht einmal davon zu träumen.

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