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Geplante Aussetzung der Todesstrafe - Kritk von Trump

13.3.2019 18:18 Uhr

Der kalifornische Gouverneur will die Vollstreckung der Todesstrafe aussetzen. Damit erhält er harsche Kritik von US-Präsident Donald Trump. Der Demokrat Gavin Newsom wollte noch am Mittwoch ein Moratorium für Hinrichtungen verhängen.

Trump warf Newsom auf Twitter vor, sich dem Willen von Wählern zu widersetzen, indem er die Exekutionen von 737 "eiskalten" Mördern stoppe. "Die Freunde und Familien von OPFERN, die immer vergessen werden, sind nicht begeistert, und ich bin es auch nicht!", fügte der Republikaner hinzu.

Insgesamt 737 Häftlinge im Todestrakt

In Kalifornien gibt es bereits seit 2006 einen vorläufigen Hinrichtungsstopp. Ein Bundesrichter hatte entschieden, dass Exekutionen mit der Giftspritze verfassungswidrig seien, weil sie eine grausame und außergewöhnliche Form von Bestrafung darstellten.

Kalifornien hat unter allen Bundesstaaten die größte Zahl von Häftlingen in den Todestrakten - nämlich 737. Durch die geplante Anordnung des Gouverneurs würden sie verschont. Außerdem will Newsom die Hinrichtungskammer in dem Gefängnis San Quentin schließen.

(an/dpa)