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Genclerbirligi chancenlos bei Fenerbahce

6.12.2019 21:37 Uhr, von Chris Ehrhardt

Im Auftaktspiel zum 14. Spieltag der türkischen Süper Lig standen sich Fenerbahce Istanbul und Genclerbirligi Ankara gegenüber. Coach Ersun Yanal konnte personell aus dem Vollen schöpfen und das zahlte sich auf dem Feld aus. Mit 5:2 schickten die Kanarienvögel den Gegner vom Bosporus in die Hauptstadt der Türkei zurück und rückten vor auf den zweiten Tabellenplatz.

Fenerbahce startete sehr motiviert in die Partie, wurde aber vom Gegner eiskalt erwischt. Bereits in der 9. Spielminute traf Genclerbirligi durch den Franzosen Giovanni Sio – 0:1. Doch davon ließen sich die Hausherren wenig beirren und gaben weiter Gas. Das zahlte sich in der 23. Minute aus. Mauricio Isla bediente Vedat Muriqi vorbildlich und der besorgte mit dem Kopf den Ausgleich – 1:1. Kurze Zeit später dachten die Fener-Fans, nun sei die Führung durch Max Kruse gefallen, aber der ehemalige Bremer hatten den Ball mit der Hand gespielt – korrekte Entscheidung und Tor aberkannt. Dafür traf dann ein anderer ehemaliger Bundesligaspieler. Luiz Gustavo, ehemals beim FC Bayern München, wurde von Kruse angespielt, ging mit der Kugel noch etwas und schweißte den Ball im Kasten ein – 2:1. Doch damit nicht genug. In der 39. Minute schlug Vedat Muriqi erneut zu. Der Kosovare eroberte sich in der Box den Ball und spitzelte die Kugel am Keeper vorbei – 3:1. Damit ging es in die Kabinen.


Fenerbahce drückte nach dem Wiederanpfiff weiter auf den Pinn, scheiterte aber letztlich immer am entscheidenden Pass. Das hätte böse ins Auge gehen können. Gut, dass dann ein Youngster im Team der Kanarien besser traf. Ferdi Kadioglu, gerade erst frisch eingewechselt, wurde vorbildlich angespielt und semmelte das Runde mit Schmackes in den Kasten – 4:1. Und damit war das Thema in der 74. Spielminute durch. Dachte man. Doch Ankara kam nochmals kurz näher ran. Der Rumäne Bogdan Stancu dachte sich in der 78. Minute wohl, wenn alle aus der Distanz treffen, könnte er das auch einmal versuchen – mit Erfolg. Sein Hammer jagte in die Maschen und es stand nur noch 4:2. Doch Fenerbahce war noch nicht satt. In der 87. Minute bediente Garry Rodrigues den Deutschen Max Kruse und der hatte keine Mühe, das Leder zu seinem ersten Saisontor einzunetzen – 5:2. Das war es dann auch und Fener kletterte damit temporär auf den zweiten Tabellenplatz.

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