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Geldstrafe und Geisterspiele für Bulgarien

29.10.2019 23:04 Uhr

Bei dem EM-Qualifikationsspiel zwischen Bulgarien und England (0:6) Mitte Oktober kam es zu hässlichen rassistischen Vorfällen - dafür hat Bulgarien jetzt die Rechnung präsentiert bekommen. Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat den bulgarischen Verband mit zwei Geisterspielen sowie einer Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro belegt.

Eines der zwei Geisterspiele wird für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Damit findet zunächst nur das Qualispiel am 17. November gegen Tschechien ohne Zuschauer statt. Konkret wurde den bulgarischen Fans rassistisches Verhalten, das Werfen von Gegenständen sowie das Stören der englischen Nationalhymne zur Last gelegt. Für das Stören der englischen Hymne wurde eine zusätzliche Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verhängt.

Strafe auch für England

In Sofia stand die Partie zweimal kurz vor dem Abbruch, weil einige bulgarische Zuschauer durch rassistische Rufe negativ auffielen und der Stadionsprecher die eigenen Anhänger mehrmals zur Mäßigung auffordern musste. Auch der englische Verband wurde bestraft. Für das Stören der bulgarischen Hymne durch die englischen Fans muss die FA 5000 Euro zahlen.

(be/afp)

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