dpa

Geldstrafe und Führerscheinentzug für Ex-Bürgermeister

18.7.2019 22:26 Uhr

Der frühere Bürgermeister von Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern, Gerd Walther, ist wegen einer Autofahrt unter Drogen-Einfluss zu 2000 Euro Geldstrafe verurteilt worden.

Außerdem bleibt der Führerschein des Ex-Kommunalpolitikers noch mindestens weitere neun Monate eingezogen, wie das Amtsgericht Pasewalk am Donnerstag festlegte. "Aus Ihren Fahrfehlern ergibt sich, dass Sie damals "relativ fahruntüchtig" waren", sagte der Richter. Mit sorgsamer Fahrweise sei das Verhalten im Mai 2018 keinesfalls vereinbar gewesen.

Walther hatte zugegeben, unter Drogen mit dem Auto von Ueckermünde nach Torgelow gefahren zu sein, eine Fahruntüchtigkeit aber bestritten. Nach Aussage von Polizisten soll der Fahrer mehrfach riskant überholt sowie Sperrlinien und Verkehrsinseln überfahren haben. Drogenanalysen ergaben dann, dass Walther unter erheblichem Einfluss von Amphetaminen und synthetischen Drogen stand. Er war wegen der Suchtprobleme als Bürgermeister schon beurlaubt gewesen - inzwischen wurde er vollständig abgesetzt.

(gi/dpa)

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