Symbolbild: imago images/ZUMA Press

Geldpolitik soll lockerer werden

4.9.2019 22:05 Uhr

Für eine baldige Lockerung der Geldpolitik hat sich die politische Führung in Peking ausgesprochen, um die schwächelnde Wirtschaft zu stützen. Der Staatsrat habe sich für den "zeitnahen" Einsatz mehrerer Instrumente zur Konjunkturstützung ausgesprochen, berichtete der Staatssender CCTV am Mittwoch. Die Ratssitzung sei von Premier Li Keqiang geleitet worden.

Als ein Instrument wird dem Bericht zufolge eine Kürzung des Mindestreservesatzes durch die Notenbank genannt. Der Satz schreibt den chinesischen Banken vor, welchen Teil ihrer Einlagen sie bei der Zentralbank als Reserve vorhalten müssen. Je niedriger der Satz, desto mehr Kredite können die Banken an Unternehmen und Verbraucher vergeben, damit diese mehr investieren und konsumieren können.

Geldpolitik soll "umsichtig" bleiben

Zugleich bekräftigte der Staatsrat seine Haltung, dass die Geldpolitik "umsichtig" bleiben müsse. Mit dieser Formulierung hat China bislang signalisiert, dass starke geldpolitische Lockerungsschritte wie Zinssenkungen eher nicht zu erwarten sind. Vielmehr ist von einer "Feinabstimmung" zu einem "geeigneten Zeitpunkt" die Rede.

(an/dpa)

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