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Geiselnahme in Zürich mit tödlichem Ende

31.5.2019 13:24 Uhr, von Chris Ehrhardt

Eine Geiselnahme in Zürich fand am Freitagmorgen ein blutiges Ende. Ein 60-Jähriger hatte den Berichten nach zwei Frauen im Alter von 34 und 38 Jahren in seine Gewalt gebracht und mit deren Erschießung gedroht. Kurz nachdem der Mann sein Aufgeben ankündigte, fielen Schüsse. Der mutmaßliche Täter und die beiden Frauen verstarben noch am Tatort.

Aus welchem Grund der mutmaßliche Täter die beiden Opfer gegen 5:20 Uhr in seine Gewalt brachte, wurde bisher nicht veröffentlicht. Drei Stunden hatte der 60-jährige Mann die beiden Frauen von 34 und 38 Jahren in seiner Gewalt. Spezialeinheiten aus der Schweiz waren vor Ort und sperrten den relevanten Bereich großräumig ab. Gegen 8:30 Uhr meldete sich der Mann bei den Behörden - vermutlich der Spezialeinheit "Skorpion" - und kündigte ein Ende der Geiselnahme "im Verlauf von zehn Minuten" an. Danach hörten die Spezialkräfte Schüsse und stürmten das Gebäude.

Der Mann und die beiden Frauen - alle Nationalitäten sind bisher nicht bekannt - befanden sich schwerstverletzt in der gestürmten Wohnung. Sofort herbeigerufene Rettungskräfte versuchten die Opfer zu reanimieren, was jedoch nicht gelang. Auch die Tatwaffe, eine Handfeuerwaffe, befand sich noch am Tatort und wurde sichergestellt. Offen sind auch die Hintergründe zur Tat, wie der letztliche Tathergang und die Frage, warum der Mann ankündigte, die Geiselnahme zu beenden, sich zu ergeben und dann doch schoss.

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