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Geiselbefreiung in Mali

21.12.2019 18:01 Uhr

Nach Angaben des französischen Staatschef Emmanuel Macron sind im westafrikanischen Mali 33 Terroristen außer Gefecht gesetzt worden. Der Präsident benutzte am Samstag in der Metropole Abidjan den militärischen Ausdruck "neutralisieren" - es wurde dabei nicht klar, ob die Gegner getötet wurden. Macron sprach in der Elfenbeinküste vor dort lebenden Franzosen von einem "beachtlichen Erfolg".

Frankreich hat im riesigen Sahelgebiet bei seiner Anti-Terror-Mission "Barkhane" rund 4500 Soldaten im Einsatz. In Mali bemüht sich zudem eine UN-Mission um Stabilität. Bis zu 1100 Bundeswehr-Soldaten nehmen an dem Einsatz teil. Erst Ende November waren 13 französische Armeeangehörige bei einem Hubschrauberunfall in Mali ums Leben gekommen.

Französische Soldaten bei der Geiselbefreiung

Macron sagte, der Militäreinsatz habe am Samstagmorgen in der Region von Mopti im Zentrum Malis stattgefunden. Französische Soldaten befreiten auch malische Gendarmen, die zuvor als Geiseln genommen worden waren.

In den Ländern der Sahelzone - einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt - sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige haben den Terrororganisationen Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen.

(an/dpa)

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