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Geht Liverpool "All in" beim Poker um Ozan Kabak?

25.10.2020 16:52 Uhr

Virgil van Dijk, Abwehrchef vom FC Liverpool, fällt monatelang aus. Darum steht zu erwarten, dass die Reds beim Poker um Ozan Kabak von Schalke 04 "All in" gehen werden. Aufgrund der schweren Knieverletzung von Abwehrchef Virgil van Dijk, die der Abwehrrecke sich im Merseyside Derby gegen den FC Everton zuzog, besteht akuter Handlungsbedarf in der Liverpooler Hintermannschaft. Das könnte für die Knappen bedeuten, dass die Liverpooler nicht um jeden Cent feilschen werden, um Ersatz für Virgil zu bekommen.

Klar scheint zu sein, dass Virgil van Dijk Jürgen Klopp und seinem Team mehrere Monate lang fehlen wird und darum händeringend ein Topmann für die Innenverteidigung gesucht wird. Der muss auch von der Statur auf die Insel und zur Spielweise in der englischen Premier League passen. Zudem sollte er bezahlbar sein. All das trifft auf Ozan Kabak zu. Schalke plagen Finanznöte und man muss dringend etwas für den Kreativbereich der Mannschaft tun, wenn man nicht den Rest der Saison auf den Abstiegsrängen dümpeln will. Für einen Transfer in dem Mannschaftsteil muss man aber jemanden verkaufen – Ozan Kabak?

Wettbieten zwischen AC Mailand und dem FC Liverpool?

Bekannt ist, dass Kabak die Knappen im Sommer für festgeschriebene 45 Millionen Euro verlassen kann. Und nun berichten englische Zeitungen, dass sich Liverpool bereits für einen Wintertransfer mit dem Revier-Klub in Verbindung gesetzt haben soll. Aus Schlaker Kreise soll durchgestochen worden sein, dass man "bei rund 30 Millionen Euro an Ablöse anfangen würde zu sprechen". Für Liverpool eher ein Taschengeld. Und für Schalke ein gutes Geschäft – in anderthalb Jahren rund 15 Millionen Euro (abzüglich Spielergehalt) "geschnappt".

In die Suppe spucken könnte der Klopp-Truppe wohl nur noch der AC Mailand, der auch sichtbares Interesse am Innenverteidiger hat. Davon zumindest berichten Medien aus Italien. Ob sich aber der Klub aus der Serie A ein Wettbieten um die Dienste des Nationalspielers der Türkei gegen die Reds wird leisten können, darf bezweifelt werden. So oder so: Lachender Dritter wird vermutlich Schalke sein. Und doch scheint Liverpool sich einen Plan B und Plan C bereit zu halten. So wird kolportiert, man strecke auch die Fühler nach Ben White von Brighton aus sowie nach Dayot Upamecano von RB Leipzig. Die Altersstruktur der Spieler zeigt, dass Liverpool nicht nur nach einer "Notlösung", sondern nach einem Spieler sucht, der das Team auf Dauer bereichert. Alle drei Kicker sind Anfang 20 und haben eine große Zukunft vor sich.

(ce)

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