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Geheime Bundeswehr-Papiere: Airbus entlässt 16 Mitarbeiter

1.12.2019 14:33 Uhr

Wegen ihrer Verstrickung In die Affäre um den verbotenen Besitz geheimer Unterlagen der Bundeswehr hat der Luftfahrts- und Rüstungskonzern Airbus 16 Mitarbeiter fristlos gekündigt - darunter auch einen Abteilungsleiter.

Ein Sprecher bestätigte den Vorgang von Mitte September, ohne weitere Details zu nennen. Zuerst berichtete die «Welt am Sonntag».

Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen

Die Staatswaltschaft München I ermittle weiter in der Sache, sagte eine Sprecherin. Im September war gegen 17 Beschuldigte «und weitere, bislang unbekannte Täter wegen Verrats von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen (bzw. Anstiftung hierzu)» ermittelt worden. Airbus selbst hatte Justizstellen und dem Verteidigungsministerium einen möglicherweise rechtswidrigen Umgang von Mitarbeitern mit Kundendokumenten gemeldet.

Unterste Geheimhaltungsstufe

Die Dokumente stammten augenscheinlich von einer Behörde, die dem Verteidigungsministerium unterstehe und beträfen die unterste Geheimhaltungsstufe VS-NfD, hieß es im September von der Staatsanwaltschaft.

Unter den 16 entlassenen Mitarbeitern war auch ein Abteilungsleiter, wie aus Airbus-Kreisen zu hören war.

(be/dpa)

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