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Gedenken der Opfer von Volksmarsen und Hanau

24.3.2020 15:48 Uhr

Am Dienstag haben die Abgeordneten des hessischen Landtags der Opfer der Gewalttaten von Hanau und Volkmarsen gedacht. Dies seien zwei Attentate gewesen, die das ganze Land erschüttert hätten, sagte Landtagspräsident Boris Rhein (CDU).

«Zwei Attentate, die aber ganz besonders uns hier in Hessen auch zutiefst verunsichert haben, weil sie mitten unter uns geschehen sind. Zwei Attentate mit schrecklichen Folgen.»

Neun Menschen mit ausländischen Wurzeln getötet

Bei einem rassistisch motivierten Anschlag in Hanau hatte in der Nacht zum 20. Februar ein Deutscher neun Menschen mit ausländischen Wurzeln getötet. Weitere wurden verletzt. Der Mann soll auch seine Mutter getötet haben, bevor er sich selbst das Leben nahm. Nur wenige Tage später war während des Rosenmontagsumzugs im nordhessischen Volkmarsen ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Der Fahrer, ein 29-jähriger Deutscher, soll dies absichtlich getan haben. Es wurden mehr als 150 Kinder und Erwachsene körperlich und seelisch verletzt.

(an/dpa)

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