DHA

Gaziantep schickt Fenerbahce mit einer 3:1-Niederlage zurück nach Istanbul

19.12.2020 19:32 Uhr

Am 13. Spieltag der Süper Lig in der Türkei gab es am Samstag vier Partien. Dabei unterlag Göztepe Izmir zuhause gegen Aufsteiger Hatayspor mit 0:1, Yeni Malatyaspor besiegte den Gast aus Istanbul Kasimpasa mit 2:0, Trabzonspor setzte an der Schwarzmeerküste mit 2:1 gegen den Nachbarn Rizespor durch und am Abend siegte Gaziantep mit einem klaren 3:1 gegen Fenerbahce Istanbul.

Im Match zwischen Göztepe Izmir und Aufsteiger Hatayspor ging es relativ entspannt zur Sache. Die ersten 45 Minuten verliefen tor- und aufregungslos. In der zweiten Hälfte war es dann ein Strafstoß von Mame Diouf (59. Minute), der für die Gästeführung zum 0:1 und gleichzeitig auch zum Endstand reichte.


Etwas mehr Bewegung als in Izmir gab es bei Match zwischen Malatyaspor und Kasimpasa. Hier dachte man eigentlich, dass das Team vom Bosporus dreifach punkte würde. Weit gefehlt. Und das lag vor allen Dingen am Doppeltorschützen Adem Büyük, der in erste Hälfte (45.+4 Minute) das 1:0 erzielte und schnell in Durchgang zwei (56. Minute) per Doppelpack das 2:0 nachlegte. Damit war die Messe in Malatya gelesen.


An der Schwarzmeerküste kam es am Nachmittag zum "Nachbarschafts-Duell" zwischen Trabzonspor und Rizespor. Da war es zuerst Milan Skoda (36. Minute), der vom Punkte zum 0:1 und damit zur Gästeführung traf. Den Rückstand egalisierte Caleb Ekuban (53. Minute) ebenso mit einem berechtigten Elfmeter zum 1:1. Djaniny (65. Minute) ließ sehenswert das 2:1 folgen und weil es dabei blieb, konnte sich die Truppe von Abdullah Avci in der Tabelle verbessern. Man findet sich nun im Mittelfeld der Süper Lig wieder.


Im Abendspiel am Samstag wollte Fenerbahce dann als Gast bei Gaziantep so richtig in die Vollen gehen, um den Patzer vom Ortsrivalen Galatasaray zu nutzen und zum Tabellenführer Alanyspor aufzuschließen. Daraus wurde dann aber so gar nichts. Im Gegenteil. Die Kanarienvögel wurden in Antep richtig gründlich rasiert. Los ging das Heimspektakel für Gaziantep – einem Klub, der mit Spielern gespickt ist, die Erfahrungen aus der Bundesliga mitbringen - bereits in der ersten Hälfte. Amedej Vetrih (10. Minute) stellte früh die Uhren auf einen möglichen Heimsieg und erzielte das 1:0. Das konnte Fenerbahce noch durch Neuzugang Dimitris Pelkas (24. Minute) ausgleichen. Den alten Abstand stellte ein alter Bekannter aus Deutschland, Alexandru Maxim (40. Minute), wieder her – und das mit dem 2:1 per Elfmeter. 140 Bundesliga-Spiele hat er für den VfB Stuttgart und den FSV Mainz 05 auf dem Buckel – plus diverser Zweitligamatches und Partien im DFB-Pokal.


Danach setzten die Kanarienvögel vom Bosporus alles auf eine Karte und drückten auf den Ausgleich. Sie verzweifelten aber am Neu-Ulmer Keeper im Kasten von Antep, Günay Güvenc, der sein Fußball-Handwerk bei den Stuttgarter Kickers erlernte. Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von Paweł Olkowski, der bis 2018 für den 1. FC Köln auflief. In der Nachspielzeit schraubte dann Kenan Özer (90.+4 Minute) mit dem 3:1 endgültig den Deckel drauf. Wer sich nun die Tabelle der Süper Lig anschaut, muss sich sicherlich die Augen reiben. Tabellenführer Alanyaspor, dann kommen die Ortsrivalen Galatasaray und Fenerbahce aus Istanbul. Danach folgen aber die Underdogs Gaziantep sowie die Aufsteiger Hatayspor und Fatih Karagümrük. In der Phalanx der kleinen Klubs kann am Sonntag Besiktas einbrechen – wenn die Adler zuhause gegen Erzurumspor gewinnen sollten.


(ce)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.