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Göztepe mit klarem Heimsieg gegen Kayserispor

5.10.2019 18:55 Uhr, von Chris Ehrhardt

Im Nachmittagsspiel der türkischen Süper Lig am Samstag trafen mit Göztepe Izmir und Kayserispor zwei Teams aufeinander, bei denen die Zeichen bereits früh auf Abstiegskampf pur stehen. Darum war klar, ein Sieg für eines der beiden Teams würde einen Sechs-Punkte-Erfolg bedeuten. Und den sicherte sich Göztepe auf eindrucksvolle Weise mit einem 4:0-Heimsieg.

Göztepe legte zuhause los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Bereits in der 7. Spielminute ließ es das Team aus Izmir im Kasten vom Gegner krachen. Nach einer schönen Zusammenarbeit von Soner Aydogdu und Alpaslan Öztürk ließ der es per Kopfball klingeln – 1:0. Danach verflachte das Spiel etwas, um dann mit einer eher kuriosen Aktion die Zuschauer wieder aufzuwecken: Elfmeter für Göztepe in der 33. Minute. Schiedsrichter Cüneyt Cakir musste zuerst nachschauen, gab es vor der Situation, die zum Elfer führte, eine strittige Situation. Gab es, ergo galt der Elferpfiff. Zu dem trat dann Serdar Gürler an und versenkte die Kugel. 2:0? Nein, es gab hier Klärungsbedarf. Und dann wurde der Treffer annulliert und Freistoß für Kayseri gegeben. Wieso? In der Zeitlupe sah man, Güler war mit dem Standfuß weggeknickt, trat sich den Ball leicht vor sein Bein. Damit gab es eine Doppelberührung des Balles und da kann das Tor nicht zählen. Aufmerksam vom VAR!


Doch Göztepe kriegte noch die Chance für erneute Jubel. Soner Aydogu, Vorbereiter zum 1:0, schlug in der 42. Minute zu und das sehenswert aus spitzem Winkel. In der 45. Minute legte Stefano Napoleoni auf Vorlage von Elfer-Pechvogel Serdar Gürler nach und es stand noch in der ersten Hälfte 3:0. Damit ging es in die Pause. Nach der Pause machte Göztepe nochmals kurz Betrieb und Stefano Napoleoni ließ auf Vorarbeit von Berkan Emir das 4:0 folgen. Das war es dann auch und beide Teams nahmen schwer den Druck raus, um die Partie über die Zeit zu schaukeln. Göztepe bewegt sich damit ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle und Kayserispor bleibt unten im Tal der Tränen.

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