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Game of Thrones: Emilia Clarke und wie sie dem Tod von der Schippe sprang

22.3.2019 9:46 Uhr

Wer hätte gedacht, dass die "Mutter der Drachen" nach der ersten Staffel buchstäblich um ihr Leben kämpfen musste? Im "New Yorker" schreibt sie zum ersten Mal darüber, wie zwei Aneurysmen ihr Leben bedrohten und ihre Sicht auf die Dinge für immer verändern sollten. Und das nicht in einem Interview, sondern in einem berührenden Essay, der einen tiefen Einblick in Emilia Clarkes dunkelste Zeiten gibt.

Emilia Clarke (31) hat erstmals über schwere, gesundheitliche Probleme gesprochen. Nach den Dreharbeiten zur ersten Staffel 2011 habe man bei ihr ein Aneurysma im Kopf entdeckt - eine mit Blut gefüllte Aussackung einer Arterie. "Zu der Zeit dachte ich eigentlich, ich sei gesund"schrieb die britische Schauspielerin in dem am Donnerstag veröffentlichten Essay.

Kein Stress, Warnzeichen

Sie habe als Jugendliche eine schwere Migräne gehabt und sei später immer mal wieder kollabiert - habe das aber immer als Stress abgetan. "Jetzt glaube ich, es waren Warnsignale." Nach einer erfolgreichen Operation und mehreren Wochen im Krankenhaus habe sie weiter für "Game of Thrones" als Drachenmutter Daenerys Targaryen vor der Kamera gestanden.

Die Ärzte hätten aber ein weiteres Aneurysma entdeckt, das jederzeit hätte aufreißen können. Zwei Jahre später habe man deshalb eine weitere OP durchgeführt, bei der es zu Komplikationen kam. Sie habe damals bleibende Schäden befürchtet. "Konzentration? Gedächtnis? Sehvermögen? Heute sage ich, dass mir einzig der gute Geschmack für Männer abhanden kam", witzelte Clarke in ihrem Aufsatz.

"Endlose Dankbarkeit"

"Ich fühle endlose Dankbarkeit. Für meine Mutter und meinen Bruder, meine Ärzte, Krankenschwestern und Freunde", schrieb die Britin wenige Wochen vor dem Start der finalen "Game of Thrones"-Staffel. "Ich bin so froh, hier zu sein und zu sehen, wie diese Geschichte zu einem Ende kommt und etwas Neues beginnt."

(be/dpa)