DHA

Galatasaray, Fenerbahce, Trabzonspor und Basaksehir siegen

19.1.2020 22:40 Uhr, von Chris Ehrhardt

In der Türkei fieberte man nach dem Teaser im Pokal und teilweise erschreckend schwachen Leistungen der Favoriten dem Auftakt in der Süper Lig entgegen. Dabei wusste sich dann Basaksehir mit 4:1 gegen Yeni Malatyaspor zu behaupten, Fenerbahce Istanbul siegte bei Gazisehir Gaziantep FK mit 2:0, Trabzonspor schoss daheim Kasimpasa mit 6:0 vom Platz und Galatasaray Istanbul siegte vor heimischer Kulisse mit 2:1 gegen Yukatel Denizlispor. Basaksehir und Trabzon wussten wirklich auf dem Platz zu überzeugen.

Für die Kanarienvögel aus Kadiköy geht es darum, den Anschluss nach oben zu wahren. Nach einer eher mauen ersten Häfte bei Gazisehir Gaziantep drehte Fenerbahce im zweiten Durchgang auf. Für das erste Tor sorgten Vedat Muriqi und Max Kruse in der 51. Minute. Der Kosovare setzte eine Flanke punktgenau und der Ex-Bremer musste nur noch einnicken – 0:1. Kurz vor dem Ende kam für Kruse der gebürtige Holländer Deniz Türüc und der brachte dann Muriqi ins Spiel, der in der dritten Minute der Nachspielzeit einlochte – 0:2. Der sah dann auch noch Gelb-Rot, weil er den Ball wegschlug, aber das wird ihm egal gewesen sein. Den Verein dürfte es eher ärgern, denn er spielte eine tolle Partie und wird nun fehlen.

Deutliche Siege von Basaksehir und Trabzonspor

Nach dem eher beschämenden Heimremis im Pokal gegen den Drittligisten Kirklarelispor ging es für IBB um Wiedergutmachung – und die gelang vor heimischem Publikum gegen Yeni Malatyaspor. Binnen 19 Minuten war in Istanbul die Messe gelesen. In der 22. Minute legte Eden Visca das 1:0 vor, Demba Ba machte in der 27. Minute das 2:0, Irfan Can Kahveci besorgte das 3:0 in der 34. Minute und Mahmut Tekdemir stielte in der 41. Minute das 4:0 ein – Thema durch. Zwar verkürzte in der 64. Minute der Normazedonier Adis Jahovic auf 4:1, aber das war reine Ergebniskosmetik.

Noch deutlicher machte es Trabzonspor zuhause gegen Kasimpasa. Die Gäste aus Istanbul waren dem Klub von der Schwarzmeerküste hoffnungslos unterlegen. Der Argentinier Jose Ernesto Sosa eröffnete das fröhliche Scheibenschießen in der 25. Minute mit dem 1:0. Der Norweger Alexander Sörloth erhöhte in der 27. Minute mit seinem ersten von drei Toren insgesamt auf 2:0. Dann legte in der 29. Minute der Nigerianer Antony Nwakaeme das 3:0 nach und schon da stand fest, für die Gäste aus Istanbul war das Thema durch. Doch es gab dann nochmals drei Dinger in der zweiten Hälfte. In der 55. Minute war es Sörloth zum 4:0, Nwakaeme erhöhte in der 83. Minute mit seinem zweiten Tor auf 5:0, bevor Sörloth mit dem Dreierpack in der 88. Minute und dem 6:0 den Abend rund machte.

Antalyaspor hofft auf Lukas Podolski

Rekordmeister Galatasaray machte es daheim gegen Denizlispor eher spannend. Emre Akbaba verwertete in der 26. Minute ein tolles Zuspiel vom Wintertransfer Marcelo Saracchis zum 1:0. Den Treffer musste aber erst der VAR geben, denn Referee Yasar Kemal Ugurlu hatte zuvor fälschlich auf Abseits entschieden und dem Tor die Anerkennung verweigert. In der 57. Minute der zweiten Hälfte durfte dann auch Radamel Falcao einen Treffer beisteuern, nachdem ihn zuvor der Ivorer Jean-Michael Seri mustergültig bediente. Durch Muhammet Özkal kam Denizli zwar in der 64. Minute noch einmal auf 2:1 heran, aber für den Ausgleich reichte es dann nicht mehr.

Weiterhin siegte Konyaspor mit 1:0 bei MKE Ankaragücü in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch einen Treffer des Georgiers Levan Shengelia. Alanyaspor siegte daheim gegen Kayserispor mit 5:1. Die Treffer für Alanya erzielten Tzavellas, Bakasetas, Cisse und zweimal Junior Fernandes bei einem Gegentreffer von Pedro Henrique. Antalyaspor musste sich zuhause gegen Gözteoe Izmir mit 0:3 geschlagen geben und wartet wohl ganz dringend darauf, dass Ex-Weltmeister Lukas Podolski dem Team neues Leben einhaucht. Nur dem Umstand, dass auch die anderen Kellerkinder der Süper Lig verloren haben, ist zu verdanken, dass sich Antalya mit nur einem Punkt Abstand auf den rettenden 15. Platz den Nichtabstieg noch im Sichtfeld hat. Die Tore für die Gäste aus Izmir erzielten Akbunar, Gürler und Soner bereits in den ersten 45 Minuten.


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