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Galatasaray daheim mit einem dürftigen 1:1 gegen Konyaspor

23.11.2018 21:06 Uhr, von Chris Ehrhardt

Galatasaray Istanbul hätte im Heimspiel gegen Konyaspor unbedingt drei Punkte holen müssen, um den Abstand auf den Tabellenführer Başakşehir zu verkürzen. Durch das unbefriedigende Unentschieden hat der Ligaprimus aber immer noch drei Punkte Vorsprung auf Cimbom – selbst wenn das Montagsspiel auswärts gegen Göztepe verloren gehen sollte.

Galatasaray hatte statistisch weit mehr vom Spiel als der Gegner aus Konya. Fast 62 Prozent Ballbesitz und 14:8 Torschüsse konnten aber nicht in zählbare Erfolge umgemünzt werden. Dabei wurden die Außenbahnen gut besetzt und so immer wieder für Gefahr vor dem Tor von Konyaspor gesorgt. Nur der Abschluss und die Zielgenauigkeit waren suboptimal – es gingen ganze zwei Aktionen aufs gegnerische Tor.

Es dauerte dann auch bis zur 69. Minute, bis sich etwas auf der Anzeigetafel tat. Da noch sehr zur Freude der Galatasaray-Anhänger. Demirok traf ins eigene Gehäuse und sorgte für die 1:0-Führung von Cimbom. Doch die Freude währte nicht lange. In der 87. Minute wurde zuerst Serdar Aziz vom Platz gestellt – mit glatt Rot.

Ausgleich für Konyaspor kurz vor Spielende

Doch es kam noch dicker für das Heimteam. So zeigte der Unparteiische in der 90. Spielminute zum Entsetzen der GS-Fans auf den Punkt – Elfmeter für Konyaspor. Diese Chance ließ sich Skubic nicht entgehen und nagelte das Leder zum 1:1 ins Gehäuse von Muslera. Bei diesem Ergebnis blieb es dann auch bis zum Schlusspfiff.

Galatasaray steht nun mit 13 Matches und 24 Punkten auf dem zweiten Platz der Tabelle in der Süper Lig. Başakşehir führt mit 27 Punkten die Liga an. Am Sonntag treffen die beiden ärgsten Verfolger von Cimbom und Mitkonkurrenten um den zweiten Tabellenplatz aufeinander. Kasımpaşa SK (Tabellendritter mit 22 Punkten) hat dabei Heimrecht gegen Yeni Malatyaspor (Tabellenvierter mit 21 Punkten). Der Sieger dieser Partie wird wegen des besseren Torverhältnis auf jeden Fall in der Tabelle an Galatasaray vorbeiziehen und die Löwen auf den dritten Rang verbannen.