DHA

Galatasaray überzeugt gegen Malatyaspor

6.4.2019 20:15 Uhr, von Chris Ehrhardt

Für die Löwen von Galatasaray Istanbul war klar, nur der Heimsieg gegen Malatyaspor würde ihnen die Chance erhalten, doch noch um die Meisterkrone in der Süper Lig kämpfen zu dürfen. Und es wäre wichtig, das Abendspiel am Samstag zu gewinnen, um so den Druck auf den Tabellenführer, der am Sonntag gegen Konyaspor spielen muss, zu erhöhen. Die Aufgabe erledigte Cimbom sehr souverän und fuhr einen nie gefährdeten 3:0 Heimsieg ein.

Zu Beginn der ersten 45 Minuten verlief das Spiel eher zähflüssig. Galatasaray spielte zu umständlich, Malatya fand im Grunde kaum statt. Erste Aufregung gab es in der 34. Minute. Linnes auf Fernando, der in die Mitte und Sofiane Feghouli mit dem sehenswerten 1:0 – wirklich? Nein, das Spiel wurde unterbrochen, der VAR kam ins Spiel und sag Fernando hauchdünn im Abseits. Stecknadel – Heuhaufen. Es blieb bei 0:0. Das 1:0 kam dann doch noch – wenn auch später. Murat Yilmaz und Martin Linnes im Infight, Linnes am Boden und es kam der Pfiff von Yasar Kemal Ugurlu – Elfmeter. Die Chance ließ sich Mbaye Diagne nicht entgehen – 1:0 für Galatasaray. Mit dem Ergebnis ging es dann auch nach sechs Minuten Nachspielzeit in die Kabinen.


Galatasaray blies zum Angriff

In der zweiten Hälfte wollten die Löwen nicht so lange warten. Man arbeitete mit Druck nach vorne und das wurde in der 50. Minute auch belohnt. Emre Akbaba mit der Vorarbeit, Diagne mit dem Intermezzo und dann lochte Akbaba die Kugel ein – 2:0. So harmlos wie sich Malatyaspor in Istanbul zeigte, war mit dem zweiten Tor für Cimbom klar, hier würde nichts mehr anbrennen. Und Galatasaray konnte sogar noch auf 3:0 erhöhen. Robin Yalcin fliegt die Kugel an den Arm und nach einer VAR-Beobachtung wurde wieder auf den Punkt gezeigt. Diagne machte auch den Elfer sicher rein – 3:0. Damit war das Spiel durch und der Abstand von Galatasaray auf den Tabellenführer liegt vorerst bei drei Punkten. Gewinnen die Löwen ihr direktes Aufeinandertreffen mit dem Ligaprimus, war es das.

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