epa/Jun Dumaguing

Furcht vor Rache für toten Al-Bagdadi

29.10.2019 8:07 Uhr

Auf den Philippinen fürchtet man nach dem Tod von IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi Vergeltungsakte der Terrormiliz. Die Streitkräfte des südostasiatischen Inselstaats waren wegen möglicher neuer Anschläge des Islamischen Staats (IS) am Montag in Alarmbereitschaft versetzt worden.

Ein Militärsprecher, Brigadegeneral Edgard Arevalo, sagte: "Wir erwarten, dass sein Tod negative Auswirkungen auf die Führerschaft von Terroristen in verschiedenen Teilen der Welt hat." Al-Bagdadi wurde nach US-Angaben am Wochenende bei einer amerikanischen Kommandoaktion in Syrien getötet.

Terrorgruppe Abu Sayyaf aktiv

Auf den Philippinen sind IS-Verbündete wie die Terrorgruppe Abu Sayyaf aktiv, die in den vergangenen Jahren vor allem durch die Entführung von ausländischen Touristen Schlagzeilen machte. Die Großstadt Marawi im Süden des Landes war 2017 fünf Monate lang unter Kontrolle von Islamisten, bis die philippinische Armee sie zurückerobern konnte. Auf der Insel Mindanao gilt deshalb immer noch das von Präsident Rodrigo Duterte verhängte Kriegsrecht.

(an/dpa)

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