Fünf türkische Stätten in UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen

In der letzten Woche wurden fünf türkische Stätten in die vorläufige Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen, darunter das historische Viertel Ankaras, Beypazari.

Auch aus der Luft ist die Zerzevan-Burg ein imposanter Anblick

19.4.2020 10:03 Uhr

Ankaras historisches Viertel Beypazari mit seiner jahrtausendealten Geschichte wurde am 18. April gemeinsam mit vier weiteren türkischen Stätten in die vorläufige Liste der UNESCO aufgenommen. Beypazari ist seit der Antike als Ansiedlung geführt und birgt laut UNESCO Symbole alter Traditionen mit reichen historischen und natürlichen Ressourcen.

Das Viertel ist ein beliebtes Reiseziel in der Nähe der türkischen Hauptstadt Ankara und zieht Besucher mit seinen gut erhaltenen alten osmanischen Häusern, vielfältigen lokalen Lebensmitteln und natürlichen Quellen an. Tagesausflügler werden in traditionellen türkischen Häusern untergebracht, typischerweise in zwei- oder dreistöckigen Steingebäuden.

Weitere Bereiche in der Türkei von UNESCO gelistet

Eine 3000 Jahre alte Zerzevan-Burg, eine ehemalige wichtige oströmische Militärbasis, im Südosten von Diyarbakir, die historische Hafenstadt Izmir an der Ägäis, die archäologische Stätte Karatepe-Aslantas in der zentralen Provinz Osmaniye und das Koramaz-Tal in der zentralen Provinz Kayseri wurden ebenfalls in die vorläufige Liste der UNESCO aufgenommen.

(ce)