Hürriyet

Fuchs kehrt in der Türkei zu seiner Pflegefamilie zurück

18.6.2020 11:38 Uhr

Es ist eine Geschichte, die herzzerreißender kaum sein kann: Ein junger Fuchs ist in der Türkei zu seiner Pflegefamilie zurückgekehrt, die ihn drei Monate ernährt hatte. Offenbar war das Heimweh zu groß.

Die Familie Aktürk, die im Dorf Ückaya in der zentralanatolischen Provinz Tokat lebt, hatte das verschreckte und ausgehungerte Tier auf einem Feld gefunden und mit nach Hause genommen. Sie tauften den Fuchs auf den Namen "Pamuk", was "Baumwolle" bedeutet. Nach der dreimonatigen Pflegezeit ließ die Familie "Pamuk" wieder in die Wildnis frei.

"Pamuk liebt uns"

Doch der Fuchs hatte die Familie Aktürk so lieb gewonnen, dass er allein den Weg zurück zu dem Haus fand und seitdem immer mal wieder dort vorbeischaut. Vor allem dann, wenn der Fuchs Hunger hat

"Ich glaube, Pamuk liebt uns“, sagt Elif Aktürk, die den Fuchs drei Monate lang unter ihre Fittiche genommen hatte. "Wenn wir Pamuk rufen, rennt er die Berge hinunter und kommt zu uns“, ergänzt die Mutter der Familie.

Story in den Sozialen Medien ein totaler Hit

Elif Aktürk hatte auch ein paar Videos mit Pamuk aufgenommen und ins Netz gestellt, die sich dann rasend schnell verbreiteten. In den Sozialen Medien wurde die Fuchs-Story zum absoluten Hit mit vielen Fans. Der türkische Land- und Forstwirtschaftsminister Bekir Pakdemirli ist einer von Ihnen. "Frau Elif hat keine Grenzen in der Tierliebe", schreibt er bei Twitter.

(bl)

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