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Freude über Top-Ten-Plätze bei den deutschen Langläufern

30.12.2018 17:17 Uhr

Bei der zweiten Etappe der Tour de Ski erliefen sich Katharina Hennig und Florian Notz einen zehnten bzw. neunten Platz - und sind damit sichtlich zufrieden.

Und "total cool" fand Florian Notz seinen neunten Rang, mit dem er dem Deutschen Skiverband das beste Saisonresultat bescherte.

Auf den Freistilrennen über 10 beziehungsweise 15 Kilometer schoben die beiden im Südtiroler Toblach die schwachen Resultate des Sprints am Vortag in den Hintergrund.

Der etwas verspätete Saisoneinstieg des 26-jährigen Schwaben aus Dettingen, der allenfalls verhaltene Auftakt auf der Kurzstrecke am Samstag und nun ein Topresultat - das machte Bundestrainer Peter Schlickenrieder Freude. "Was mir bei ihm besonders gefällt, ist, dass er das so geplant hat", lobte er Notz im Interview des ZDF. Auf Tagessieger Sergej Ustjugow (Russland) fehlten dem Schwaben 44,9 Sekunden. Lucas Bögl (31.) und Thomas Bing (32.) verpassten die Weltcup-Punkteränge knapp.

Halbe Qualifikation für die WM

Die 22 Jahre alte Oberwiesenthalerin Hennig, die seit Beginn der Saisonvorbereitung in Oberstdorf lebt und trainiert, schaffte mit ihrem Resultat wie Notz die halbe Qualifikation für die im Februar im österreichischen Seefeld stattfindenden Weltmeisterschaften. "Dabei bin ich eigentlich gar nicht die Freistil-Spezialistin", sagte sie. Vor Beginn der Tournee hatte sie sich noch darüber beklagt, dass nur zwei Teilabschnitte im klassischen Stil gelaufen werden. Zweitbeste deutsche Läuferin war Victoria Carl (21.) beim Tagessieg der Russin Natalia Neprjajewa, die noch nie zuvor ein Weltcuprennen gewonnen hatte und nun das Gesamtklassement der Tour de Ski anführt.

Dass die deutschen Langläufer bei der Tour erste Akzente setzen, gehört seit mehreren Jahren zum Saisonaufbau. Sie zielen dabei weniger auf die Gesamtwertung als viel mehr auf gute Tagesresultate ab. Nächste Station der Tour ist am Neujahrstag das Val Müstair in der Schweiz, wo ein Skating-Sprint auf dem Programm steht.

Im Viertelfinale des Sprints ausgeschieden

Am Samstag waren Sandra Ringwald (23.) und Laura Gimmler (28.) als beste Deutsche im Viertelfinale des Sprints ausgeschieden. Den Sieg holte sich die Schwedin Stina Nilsson. Die Männer des Deutschen Skiverbandes enttäuschten und schieden alle in der Qualifikation aus, Notz war gar Drittletzter. Im Finale setzte sich der norwegische Topstar Johannes Hoesflot Klaebo durch.

(be/dpa)

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