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Freiwillige in der Türkei retten 700 Streuner aus der Hungersnot

7.5.2020 20:45 Uhr

In einigen Städten der Türkei gab es bereits während der Coronavirus-Pandemie große Hilfsaktionen für Straßentiere - sowohl von den Stadtverwaltungen als auch durch Freiwillige. Nun haben sich auch in Izmir acht Freunde zusammengeschlossen, um sich um hilfebedürftige Streuner zu kümmern.

Normalerweise sorgen sich türkische Bürger und Reisende liebevoll um die Tiere auf den Straßen, doch aufgrund der aktuellen Coronavirus-Krise und der Ausgangssperren, wurden sie in der Türkei jetzt vernachlässigt. Einige Tierliebhaber haben sich aus diesem Grund in Izmir zusammengetan. Sie verteilen jede Woche etwa 200 Eimer selbst zubereitetes Hundefutter an 700 Straßentiere. Dabei versorgen sie vor allem Tiere, die auf dem Land und in den Waldgebieten leben.

Streuner beim Futtern (Bild: dha)

Die freiwilligen Tierretter sind Mitglieder des Vereins „Ege Fikir Ortakligi Dernegi“, der bereits 2015 gegründet wurde. Allerdings betont die Vorsitzende İlknur Senay Yıldız, dass, obwohl die Zahl der Mitglieder 150 betrage, nur acht aktiv helfen würden. Jede Unterstützung sei hier somit willkommen. Da auch die Zahl der Straßentiere jedes Jahr wachsen würde, würden nun auch mehr helfende Hände benötigt, ebenso wie Futter. Yildiz hofft deshalb auf mehr Unterstützung durch die Stadtverwaltung.

Wer die Rettungsaktion unterstützen möchte, kann auf der Seite www.ormanamama.com spenden.

(gi)

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