Hürriyet

Freitaucherin Fatma Uruk peilt in Mexiko drei Weltrekorde an

17.11.2020 13:43 Uhr

Die türkische Freitaucherin Fatma Uruk, die seit März wegen der Corona-Pandemie in Mexiko festsitzt, will in eine bislang unentdeckte Unterwasserhöhle abtauchen und gleich drei Weltrekorde aufstellen.

"Ich werde in eine Cenote tauchen. Die alten Mayas nannten diese 'Xibalba', was 'Unterwasserwelt' bedeutet. Ich werde mit meinen Rekorden die Tür zu einem neuen Leben öffnen", sagte Uruk der türkischen Tageszeitung "Milliyet".

"Meine Familie in der Türkei unterstützt mich"

Fatma Uruk macht damit aus der Not eine Tugend. Während eines touristischen Aufenthalts in Mexiko im März brach auf einmal die Corona-Pandemie über das Land. Ihre Rückflüge in die Türkei wurden gestrichen und sie darf seitdem das Land nicht mehr verlassen. Sie fand in einem Dorf Unterschlupf, lernte spanisch und hielt sich in den umliegenden Tropenwäldern fit. "Ich bin seit acht Monaten von zu Hause weg. Aber ich habe die Unterstützung meiner Familie aus der Türkei", betonte sie.

Ihr Leben als Freitaucherin sei schon immer voller Abenteuer gewesen. So sei es nun auch derzeit in Mexiko. "Als ich hierher kam, dachte ich nicht im Traum daran, in acht Monaten immer noch hier zu sein. Aber ich habe das Beste daraus gemacht und starte jetzt meine Weltrekord-Versuche. Das wird das nächste Abenteuer sein", so Uruk.

(mb)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.