DHA

Freispruch: Verfahren um Spielmanipulationsverwürfe beendet

7.11.2020 18:44 Uhr

Im Jahr 2011 erschütterte ein Skandal wegen angeblicher Spielmanipulationen den Fußball in der Türkei. Im Mittelpunkt des Skandals standen damals Verantwortliche – nebst Präsident Aziz Yildirim – von Fenerbahce Istanbul. Das Verfahren ist in der Wiederaufnahme nun abgeschlossen worden und alle 23 Angeklagten wurden freigesprochen. Damit hat der Spielmanipulationsskandal nach rund neun Jahren ein Ende gefunden.

Notwendig wurde die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen die Personen, die in den Spielmanipulationsskandal verwickelt waren, wegen Formfehlern. Am 6. November 2020 erging der finale Urteilsspruch: Freispruch in allen Anklagepunkten. Unter den 23 Angeklagten, die nun freigesprochen wurden, war der ehemalige Klub-Präsident von Fenerbahce Istanbul, Aziz Yildirim. Fenerbahce wertete das Urteil als "späte Gerechtigkeit". Trabzonspor, damals Tabellenzweiter hinter Fenerbahce, übte scharfe Kritik am Freispruch.


Der Vereinspräsident war im Zuge des Manipulationsskandals zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden und hat davon ein Jahr absitzen müssen. Im Nachgang zum Skandal war Fenerbahce für zwei Jahre die Teilnahme an allen europäischen Wettbewerben von der UEFA untersagt worden. Das bedeutete einen herben finanziellen Verlust für die Kanarienvögel.

(ce)

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