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Freihandelsabkommen entzückt Investoren

13.7.2019 17:50 Uhr

Mit einem Markt von 1,2 Milliarden Menschen starten die EU und Afrika die weltweit größte Freihandelszone. Investoren und Unternehmer haben hohe Erwartungen.

"Die neue Freihandelszone könnte den innerafrikanischen Handel bis zum Jahr 2040 um 15 bis 25 Prozent steigern", schätzt Joachim Lang, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI).

Gerade für Deutschland interessant

"Investitionen, insbesondere deutscher Unternehmen, machen gerade jetzt in dieser frühen Phase Sinn", glaubt auch der Chef von Volkswagen Südafrika, Thomas Schäfer. Er sieht das Abkommen als "historischen Schritt in die richtige Richtung".

Am vergangenen Sonntag war beim Gipfel der Afrikanischen Union (AU) in Niamey (Niger) der Startschuss für das panafrikanische Freihandelsabkommen AfCFTA gefallen, nachdem auch Nigeria seinen Beitritt erklärt hatte. Es soll ab Juli 2020 umgesetzt werden und interkontinentale Handelsbarrieren abbauen.

(an/dpa)