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Frankreich will militärische Präsenz im östlichen Mittelmeer verstärken

13.8.2020 15:44 Uhr

Frankreich wird seine Militärpräsenz im östlichen Mittelmeerraum verstärken, sagte Präsident Emmanuel Macron am 12. August, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet. Der französische Präsident forderte die Türkei auf, die Öl- und Gasexploration in umstrittenen Gewässern einzustellen. Diese Vorgänge hatten zuletzt die Spannungen mit Griechenland verschärft.

Der französische Staatschef äußerte sich besorgt über die "einseitige" Erkundung durch die Türkei und das laut Reuters in einem Telefonat mit dem griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis. Dies teilte auch das Sprecherbüro von Präsident Macron in einer Erklärung mit. Zudem solle die seismische Erkundung der besagten Region eingestellt werden, um einen "friedlichen Dialog" zwischen den benachbarten NATO-Mitgliedern Türkei und Griechenland zu ermöglichen.

Frankreich werde seine militärische Präsenz im östlichen Mittelmeerraum "vorübergehend verstärken", heißt es in der Erklärung weiter, "um die Lage in der Region zu überwachen und seine Entschlossenheit zu bekunden, das Völkerrecht aufrechtzuerhalten". Frankreich wird zwei Rafale-Kampfflugzeuge und die Marinefregatte "Lafayette" in das östliche Mittelmeer schicken, um seine militärische Präsenz in der Region zu erhöhen, teilte das Ministerium der Streitkräfte am 13. August mit.

(ce)

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