afp

Frankreich verschiebt Sahel-Gipfel auf Januar

12.12.2019 23:58 Uhr

Präsident Emmanuel Macron hat verkündet, dass der für den 16. Dezember geplante Sahel-Gipfel auf Anfang Januar verschoben wurde. Grund dafür ist ein Angriff im Niger mit 71 Toten.

Präsident Emmanuel Macron habe dies nach Rücksprache mit dem Staatschef des Niger, Mahamadou Issoufou, entschieden, erklärte der Elysée-Palast am Donnerstag. Grund sei die Tötung von mehr als 70 Soldaten durch Dschihadisten im Niger. Ein genauer Termin für den Gipfel soll noch mitgeteilt werden. Macron will mit den Präsidenten der fünf Sahel-Staaten Mali, Burkina Faso, Niger, Tschad und Mauretanien über den französischen Militäreinsatz in der Region beraten. Dieser ist seit dem Tod von 13 Soldaten bei einer Hubschrauberkollision in Mali umstritten. Frankreich hat im Kampf gegen Dschihadisten derzeit rund 4500 Soldaten in der Sahelzone stationiert.

(be/afp)

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