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Frankreich schickt Vermittler

12.7.2019 19:19 Uhr

Frankreich und Deutschland wollen nach den Streitereien in Freibädern im süddeutschen Kehl enger zusammenarbeiten, um weiteren Ärger zu verhindern. Die französische Stadt Straßburg schickt Vermittler in die Freibäder, wie die zuständigen Präfekturen am Freitag in einer Mitteilung erklärten.

Zudem solle die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Sicherheitsdienste und der Polizeien verstärkt werden. Auch seien die Regeln in deutschen und französischen Freibädern angeglichen worden.

Ende Juni hatten Bademeister und Polizei das Freibad im Kehler Stadtteil Auenheim geräumt, nachdem es zu Auseinandersetzungen gekommen war. Die Bäder in Kehl werden auch von Jugendlichen aus Straßburg besucht. Kehls Oberbürgermeister Toni Vetrano (CDU) hatte auch Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) um Hilfe gebeten, nachdem es in den Bädern der Stadt mehrfach zu Problemen mit Jugendlichen gekommen war.

(an/dpa)