imago/Jan Huebner

Frankfurt schießt sich gegen Düsseldorf auf Inter ein

11.3.2019 22:40 Uhr

Eintracht Frankfurt hat sich im ungeliebten Montagsspiel der Bundesliga auswärts bei Fortuna Düsseldorf mit 3:0 durchgesetzt. Die Generalprobe für das Achtelfinalrückspiel in der Europa League in Italien bei Inter Mailand in drei Tagen ist damit geglückt und die Eintracht reist gut gerüstet nach Mailand. Mit dem Sieg haben sich die Frankfurter den fünften Tabellenplatz zurückerobert und haben sogar die Teilnahme an der Champions League im Blickfeld.

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Aufsteiger Düsseldorf mit dem langjährigen Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel kann trotz seiner siebten Heimniederlage in dieser Saison als Tabellenelfter entspannt bleiben, da der Vorsprung auf Relegationsplatz 16 nach wie vor zwölf Punkte beträgt. Der Portugiese Goncalo Paciencia (48.) mit seinem zweiten Saisontreffer und Joker Sebastien Haller (90.+1, 90.+3) machten den fünften Auswärtssieg in dieser Spielzeit für die Hessen perfekt. Im Hinspiel hatte die Eintracht Düsseldorf mit 7:1 deklassiert.

Erster Treffer für die Fortuna - doch der zählte nicht

Hütter hatte im Vergleich zum 0:0 gegen Inter am vergangenen Donnerstag seine Startelf auf drei Positionen verändert. Für Evan Ndicka, Mijat Gacinovic und Sebastien Haller spielten Almamy Toure, Jonathan de Guzman und Paciencia. Zudem fehlte den Frankfurtern weiterhin der kroatische Vizeweltmeister Ante Rebic, dessen Einsatz auch für Donnerstag im Giuseppe-Meazza-Stadion äußerst fraglich ist. Funkel vertraute derselben Formation wie beim 4:0-Erfolg auf Schalke.

Bereits in der zweiten Minute jubelte die Fortuna, als Dawid Kownacki das vermeintliche 1:0 gegen den DFB-Pokalsieger gelang. Schiedsrichter Robert Hartmann verweigerte dem Treffer aber wegen eines vorangegangenen Handspiels von Dodi Lukebakio die Anerkennung. Kurz nach dieser Szene entledigte sich Frankfurts Abwehrspieler Makoto Hasebe (Nasenbeinbruch) seiner Gesichtsmaske, die ihn offenbar behinderte.

Kurz vor Spielschluss drehte die Eintracht richtig auf

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, allerdings fehlte auf beiden Seiten die Präzision in der Offensive. In der 20. Minute musste Fortuna erstmals wechseln, nachdem sich Stürmer Kownacki am Oberschenkel verletzt hatte. Für den Polen kam Rouwen Hennings. Nach einer halben Stunde verflachte die Begegnung, viele Fouls verhinderten hüben wie drüben einen vernünftigen Spielaufbau, sodass es bis zur Pause jeweils nur noch eine gute Möglichkeit gab. Zunächst scheiterte Matthias Zimmermann (33.) am Frankfurter Außenpfosten, dann rettete Fortuna-Torwart Michael Rensing gegen Luka Jovic (44.).

Im zweiten Durchgang erwischten die Gäste vor 41.419 Zuschauern - der Großteil der Eintracht-Fans bevölkerte aus Protest gegen die Montagsspiele erst nach der Pause seinen Block - einen Start nach Maß. Rebic-Ersatz Paciencia nutzte eine Verwirrung in der Fortuna-Defensive und köpfte nach einer Flanke von de Guzman am langen Pfosten nahezu unbehindert ein. Der zögerliche Rensing sah in dieser Szene schlecht aus.

Fortuna war aber nur kurz geschockt und hatte wenig später durch Benito Raman (54.) eine gute Möglichkeit zum Ausgleich. In der 62. Minute zeigte dann Hartmann nach einem vermeintlichen Handspiel von Martin Hinteregger auf den Punkt, revidierte dann aber auf Intervention des Videoassistenten seine Entscheidung. Hennings scheiterte zudem frei vor Trapp (76.). Dann schlug der eingewechselte Haller eiskalt zu.

</div>(ce/afp)

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