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Betrunken und beleidigend: Kanadier wird am Frankfurter Flughafen ausgewiesen

17.1.2019 15:09 Uhr

Einem 36- jährigen Kanadier ist die Einreise nach Deutschland verweigert worden, da er bei mehreren Kontrollen am Frankfurter Flughafen die Kontrolle verlor und ausrastete.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war der Mann zunächst gewalttätig geworden und hatte Beamte beleidigt, als er am Mittwoch bei der Handgepäckkontrolle wegen eines Sprengstoffverdachts hatte überprüft werden sollen. Der Kanadier wurde laut Polizei mit auf die Wache genommen, nach erfolgter Überprüfung und Sicherheitskontrolle aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

Betrunken und beleidigend

Als eine Fluggesellschaft ihm seinen Weiterflug nach London verwehrte, weil er zu betrunken sei, beleidigte der 36-Jährige auch dort die Mitarbeiter und drohte mit Randale. Sicherheitsmitarbeiter konnten den Mann laut Polizei kurzfristig beruhigen. Doch als der Kanadier auch an der Passkontrolle zur Einreise nach Deutschland ausflippte, Polizisten beschimpfte und mit der Zerstörung von Mobiliar drohte, wurde er zur Ausnüchterung wieder in Gewahrsam genommen. Ein Test ergab einen Promillewert von 2,35.

Die Bundespolizei verweigerte dem Mann schließlich die Einreise, weil er durch sein Verhalten eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstelle und über nicht genug Geld für einen Aufenthalt in Deutschland verfüge. Er musste am Donnerstag seinen Rückflug ins kanadische Montreal antreten. Ihn erwartet unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung.

(gi/dpa)