afp

Frahn und Chemnitzer FC einigen sich außergerichtlich

30.1.2020 13:52 Uhr

Nach dem Neonazi-Skandal und dem darausresultierenden Rauswurf des Kapitäns Daniel Frahn beim Chemnitzer FC haben sich die Parteien außergerichtlich geeinigt.

Der Fußball-Drittligist hatte Frahn im Zuge des Neonazi-Skandals fristlos gekündigt, der Angreifer hatte dagegen vor dem Arbeitsgericht geklagt."Der Vertrag des 32-Jährigen wurde einvernehmlich aufgelöst", teilte der Klub mit. Dem Torschützenkönig der Vorsaison in der Regionalliga Nordost war am 5. August mit sofortiger Wirkung gekündigt worden. Frahn wurde eine zu große Nähe zur rechtsextremistischen Szene vorgeworfen, nachdem er sich beim Auswärtsspiel in Halle im Gästeblock mit entsprechenden Gruppierungen aufgehalten hatte. Frahn selbst beteuerte, dass er kein Nazi sei. "Das Kapitel CFC ist zu Ende! Damit endet endlich eine unfassbar schwierige Zeit der letzten sechs Monate für mich, in der ich aber auch viel dazu gelernt hab", schrieb Frahn auf Facebook.

(be/afp)

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