afp

Fortuna-Chef Schäfer zeigt sich offen für eine Gehaltsobergrenze

30.12.2018 17:28 Uhr

Der Vorstandsvorsitzende der Fortuna Düsseldorf hat sich offen für eine Gehaltsobergrenze in der Bundesliga gezeigt, ähnlich wie die Salary Cap in den US-Profiligen.

"Das kapitalistischste Land der Welt, die USA, hat mit dem Salary Cap eine Lösung gefunden, weil man gesehen hat, dass es im Sport zu einem selbstlaufenden Prozess wird, wenn die Starken immer stärker werden. Dadurch verliert der Sport seine Spannung. Das nutzt keinem", sagte der 42-Jährige der Rheinischen Post (Montagsausgabe).

Verteilung der TV-Gelder ungerecht?

Weiter bewertet Schäfer die Verteilung der TV-Gelder als ungerecht: "Wir müssen Bilanz ziehen und erkennen, dass das aktuelle System dazu neigt, die Starken immer stärker werden zu lassen. Das schwächt aber den Sport."Schäfer glaubt, dass in diesem Punkt auch mit den Topklubs Bayern München oder Borussia Dortmund ein Konsens zu erzielen wäre. "Die großen Vereine wissen, dass die Bundesliga ihre Basis und ihr Zuhause ist. Sie machen sich auch Gedanken über das Verhältnis zwischen der ersten und zweiten Liga. Die nationalen TV-Gelder machen für die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich im Übrigen keinen Unterschied mehr", sagte der Düsseldorfer Vorstandsboss.

(be/afp)