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Flugzeugabsturz: Deutsche unter den Toten in Äthiopien

10.3.2019 18:43 Uhr

157 Menschen aus 35 Ländern befanden sich an Bord der abgestürzten Maschine der Ethiopian Airlines, die auf dem Weg von Addis Abeba nach Nairobi war. Neben fünf deutschen Staatsbürgern befanden sich wohl auch drei österreichische Staatsbürger im Flugzeug. Keiner der Insassen hat den Absturz der Boeing 737 MAX 8 überlebt.

An Bord des abgestürzten Flugzeugs in Äthiopien waren nach Angaben der Fluggesellschaft fünf Deutsche. Dies geht aus einer Aufstellung hervor, die Ethiopian Airlines am Sonntag auf Twitter veröffentlichte. Demnach waren auch drei Österreicher an Bord der Maschine, die auf dem Weg von Addis Abeba nach Nairobi in Kenia abstürzte. Insgesamt befanden sich nach Angaben der Airline 157 Menschen aus 35 Ländern an Bord der Boeing 737 MAX 8. Keiner von ihnen überlebte.

Viele unterschiedliche Nationen vom Absturz der Maschine betroffen

Laut Ethiopian Airlines stammten acht der Insassen aus Italien, jeweils sieben aus Frankreich und Großbritannien, vier aus der Slowakei, jeweils drei aus Russland und Schweden, jeweils zwei aus Spanien und Polen sowie jeweils einer aus Belgien, Irland, Norwegen und Serbien. Aus Kanada kamen 18 Insassen, aus den USA acht. Weitere Menschen stammten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten. Ethiopian Airlines unterhält eines der größten Streckennetze in Afrika und bringt viele Passagiere aus anderen Kontinenten über das Drehkreuz Addis Abeba in zahlreiche afrikanische Länder.

Das Auswärtige Amt in Berlin wollte die Angaben zu den Deutschen an Bord der Unglücksmaschine zunächst nicht bestätigen. Die Botschaft Addis Abeba stehe "mit Ethiopian Airlines und den äthiopischen Behörden in engem Kontakt, um Informationen zu möglichen deutschen Staatsangehörigen unter den Opfern zu erhalten", erklärte es auf Anfrage.

(ce/afp)