Symbolbild: imago images / Karina Hessland

Flugverbotszone: Amerikaner wegen Drohnen-Flug in der Türkei verhaftet

5.10.2020 22:02 Uhr

Ein amerikanischer Staatsbürger, der mit einer Drohne über die Flugverbotszone im Bezirk Sur der südöstlichen Provinz Diyarbakir flog, wurde am späten 4. Oktober von der Polizei festgenommen.

"Ich wollte nur Videos von den historischen Stadtmauern machen. Ich wusste nicht, dass dies verboten ist", sagte Mark J. X. aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania in seinen Aussagen gegenüber der Polizei.

Nach Angaben der Polizei hat der Verdächtige innerhalb kurzer Zeit verschiedene Reisen unternommen. Er war kürzlich in Somalia und ging dann über Deutschland nach Nordzypern. "Er ist am 21. September aus der südlichen Provinz Mersin in das Land eingereist. Dann reiste er mit einem Mietwagen in die südöstlichen und östlichen Provinzen Gaziantep, Diyarbakir und Elazig“, fügten Quellen hinzu.

Der amerikanische Bürger hat Berichten zufolge 14 Jahre lang für ein Hubschrauberunternehmen gearbeitet, das der US-Armee angeschlossen ist, jahrelang Bauarbeiten für das US-Außenministerium in Afrika durchgeführt und der Afrikanischen Union beim Kampf gegen die extremistische Gruppe Al-Shabaab geholfen.

Die Untersuchungen zu dem Drohnenvorfall seien noch nicht abgeschlossen.

(gi)

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