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Fitnessstudio: Vertrag sorgfältig prüfen

11.1.2019 18:58 Uhr

Das Probetraining lief gut - also gleich den Vertrag mit dem Fitnessstudio unterschreiben? Lieber nicht, sagen Experten. Man sollte die Vertragsbedingungen gründlich prüfen. Laufzeiten und Kündigungsfristen spielen dabei besondere Rolle.

Einen Vertrag für ein Fitnessstudio sollten Verbraucher nicht gleich vor Ort unterschreiben. Besser ist es, die Unterlagen mit nach Hause zu nehmen und dort die Details in Ruhe zu prüfen.

Nicht zu langfristig binden

Denn nach Abschluss des Vertrags können Verbraucher ihn nicht einfach widerrufen, warnt die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Auch eine außerordentliche Kündigung - also vor Ablauf der Vertragslaufzeit - ist nur mit guten Gründen möglich und oft mit einigen Hürden verbunden. Dies ist in der Regel nur möglich bei einer ernsthaften Krankheit, die ein ärztliches Attest bestätigt. Oder bei grundlegenden Änderungen am Angebot.

Deshalb empfehlen die Verbraucherschützern, sich vertraglich nicht zu langfristig an ein Studio zu binden. Üblich sind oft Laufzeiten von zwei Jahren. Wer dann den Vertrag nicht mehr will, muss ihn vor Ablauf der Kündigungsfrist rechtzeitig kündigen, sonst verlängert sich der Vertrag automatisch - dabei ist maximal ein Jahr erlaubt.

(sis/dpa)

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